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Wasser Tests für zu Hause
einfach - schnell - zuverlässig

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Verschiedene Informationen rund ums Thema Wasser

  • Gibt es eine Alternative zu Chlor im Hallenbad?
  • Trinkwasser-Test-Kit - Anzahl Wasserproben
  • Tipp für den Geschirrspüler
  • Unterschied zwischen freiem Chlor und gebundenem Chlor
  • Unterschied Alkalität - Alkalinität
  • Die 5 häufigsten Fehler in der Messung des pH-Werts
  • Umrechnungstabelle Wasserhärte
  • Kalk im Wasser - Tipps

Gibt es eine Alternative zu Chlor im Hallenbad?

Viele Menschen vertragen das Chlor nicht und reagieren mit Hautreizungen oder Husten. Bei Personen, die Asthma haben, kann es sogar einen Ausfall auslösen.

Chlor ist momentan die einfachste und günstigste Variante, um Wasser zu reinigen. Badende hinterlassen unerwünschte Spuren im Wasser von Hallen- und Freibädern. Hat es organisches Material im Wasser, wie zum Beispiel Schnodder, reagiert Chlor relativ schnell darauf. Das Chlor bindet sich an das Material und tötet es ab. So werden Bakterien unschädlich gemacht.

Ozon wäre eine Alternative zu Chlor. Es hat den gleichen desinfizierenden Effekt, reizt im Wasser aber weniger. Der Nachteil liegt in den höheren Kosten: Es braucht eine spezielle Maschine, die das Ozon-Gas mit dem Wasser mischt. Eine solche Anschaffung kann sich nicht jedes Schwimmbad leisten

aus der Sendung Espresso / SRF

Trinkwasser-Test-Kit

Wie oft kann ich den Test machen?

Dieser Test enthält 8 verschiedene Tests für eine Wasserprobe. Es werden folgende Werte gemessen:

  • Bakterien (nachweisbar aber keine genaue Anzahl)
  • Blei < 15 ppb
  • Pestizide < 3 ppb (Atrazine), < 4 ppb (Simazine)
  • Nitrit < 1.0 ppm
  • Gesamtgehalt Nitrat/Nitrit < 10.0 ppm 
  • Gesamtgehalt Chlor < 4 ppm (freies und gebundenes)
  • pH 6.5 - 8.5
  • Gesamt-Wasserhärte < 50 ppm (Magnesium-, Calcium, Strontium und Bariumsalze)

Tipp für den Geschirrspüler

Meiden Sie Kalkränder, indem Sie die Wasserhärte beim Geschirrspüler richtig einstellen. Somit weiss Ihr Gerät genau, wann es wieder Regeneriersalz benötigt.

Gewisse Geschirrspüler haben zwar einen Wasserhärte-Sensor eingebaut, aber wenn Sie sicher sein wollen, können Sie auch den Wasserhärte-Grad selber einstellen.

Schauen Sie zuerst in der Gebrauchsanleitung nach, ob Sie diese Einstellung vornehmen können und wenn ja, messen Sie dann Ihr Leitungswasser.

Mit einem einfachen Test kennen Sie das Resultat in weniger als 2 Minuten.

Unterschied zwischen freiem Chlor und gebundenem Chlor?

Das Chlor, das Sie dem Wasser beifügen, ist das freie Chlor. Es kann Keime abtöten und ist somit sehr wichtig. Wenn es sich aber mit Verunreinigungen verbindet, entsteht gebundenes Chlor. Im Schwimmbad wird das freie Chlor gemessen.

Chlor tötet Keime im Wasser ab. Es reagiert aber auch mit allem andere, was im Wasser schwimmt (Hautschuppen, Schweiss, Nasenschleim sowie Seifen- Salben, Cremes,….).

Chlor, das noch nicht mit anderen Stoffen reagiert hat, nennt man freies Chlor. Nur dieses kann Keime abtöten und es muss daher in genügender Menge vorhanden sein. Wenn es zu viele andere Stoffe im Wasser hat, verbindet sich das Chlor und wirkt nicht mehr keimtötend.

Die 5 häufigsten Fehler in der Messung des pH-Wertes

Fehler 1: Säuren und Basen

Die meisten Indikatoren sind ebenfalls ein wenig sauer oder alkalisch und beeinflussen somit den pH-Wert, wenn sie einer nicht gepufferten oder sehr leicht gepufferten Lösung hinzugefügt werden. Die Menge eines Indikators auf einem Teststreifen ist jedoch im Bereich von Mikrogramm und das Ergebnis wird sogar in kleinen Volumen von 1 – 2 ml kaum beeinflusst. Wenn jedoch ein flüssiger Indikator genommen wird, kann es in gewissen Fällen bis zu einem pH-Punkt ausmachen.

Fehler 2: Salz

Wenn zwei verschiedene Lösungen mit anorganischem Material und einem gleichen pH-Wert getestet werden, erwartet man, dass die gleiche pH-Farbe erscheint. Da aber diese zwei Lösungen verschiedene Salzkonzentrationen haben, kann der Farbwert unterschiedlich sein. Es wurde bemerkt, dass sogar eine „neutrale Salz-Lösung“ den pH-Wert entscheidend beeinflussen kann. Sorenson, Kolthoff und Michaelis haben detaillierte Tabellen ausgearbeitet, welche die nötigen Korrekturen für diese „Salz-Fehler“ angeben. Unter normalen Umständen, bzw. bei Salz-Werten unter 0.2 N sind die angezeigten pH-Werte beinahe genau.

Fehler 3: "Protein"-Effekt

Wegen der Zwitterion-Eigenschaft von Aminosäuren, die sich in einer Proteinkette befinden, kann die genaue Messung des pH-Wertes einer Protein-Lösung stark beeinflusst werden. In gewissen Fällen ist es sogar unmöglich den pH-Wert zu messen. Ausserdem werden zum Teil die gleichen Indikatoren für die Messung von Proteinen gebraucht.

Fehler 4: Temperatur

Da die Temperatur die Ionisationskonstante von leicht sauren oder alkalischen Lösungen beeinflusst, wird somit auch die Konzentration von Wasserstoffionen  geändert. Dies bewirkt sich dann natürlich auch bei der Messung des pH-Wertes. Es ist deshalb ratsam sicher zu stellen, dass die Temperaturen bei einer Messung gleich bleiben. Dies ist insbesondere wichtig beim Gebrauch von pH-Teststreifen, da man den pH-Meter für unterschiedliche Temperaturen anpassen kann.

Fehler 5: Alkoholgehalt

Unterschiede in der Zusammensetzung eines Lösemittels beeinflusst sein Säure-Basen-Gleichgewicht. Dieselben Änderungen kommen auch beim Indikator vor. Dies bedeutet, dass die gleiche Farbreaktion in einer Alkohol-Lösung und in einer Wasser gepufferten Lösung nicht automatisch die gleichen pH-Wert anzeigen. Bei Zimmertemperatur (23° C) kann es im Normalfall bis zu einer Abweichung von 0 – 0.5 pH-Einheit führen.

Teststreifen zur Messung des pH-Werts

Alkalinität

bezieht sich auf die Karbonate (Carbonate in der Fachsprache) im Wasser. Man kann die Alkalinität (Karbonathärte) mit verschiedenen Wasser-Tests messen.

Alkalität

bezieht sich auf eine saure oder basische Lösung. Die Teststreifen für die Alkalität finden Sie im Shop unter pH-Wert.

Das Leitungswasser sollte verschiedene Eigenschaften aufweisen, damit es als Trinkwasser benutzt werden kann und auch wird.

  • Geschmack und Geruch sollten angenehm sein.
  • Das Wasser sollte frisch und gekühlt sein. Wenn der Wasserhahn eine Zeitlang nicht benutzt wurde, ist es ratsam ihn gut durchzuspülen.
  • Es sollte keine Bakterien, Keime oder schädliche Substanzen enthalten, die gesundheitsschädigend sind.

Mineralwasser hat zwar einen eigenen Geschmack und zum Teil gewisse Mineralstoffe, die für den Körper wichtig sind, aber aus ökologischer Sicht, ist Leitungswasser besser. Ausserdem beeinflussen Calcium, Magnesium und Fluorid nur in grosser Menge die Gesundheit positiv. Im Gegensatz sollten Sulfat, Natrium und Nitrat nur in kleinen Mengen vorhanden sein.

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