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Wasser Tests für zu Hause
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Chlor

Chlor tötet die meisten Bakterien, Pilze und Keime, deshalb ist es für die Hygiene wichtig.

Beim ersten Auffüllen empfiehlt sich eine Stoss-Chlorung. Die Mengenangaben sind auf den meisten Verpackungen angegeben. Es gibt sowohl Granulate wie auch Chlor-Tabletten. Die Dosierung ist mit dem Granulat einfacher zu berechnen.

Man sollte das Wasser alle 2-3 Tage mit einem Teststreifen prüfen und den Chlorgehalt entsprechend anpassen. Als Grundregel gilt:

  • weniger als 0,5 mg/l ist zu wenig, um gegen Infektionen zu schützen und
  • mehr als 3 mg/l ist zu hoch

Bei hohem Chlorgehalt ist es empfehlenswert nach dem Bad im Pool, eine Dusche zu nehmen.

Wenn man Chlor-Granulat hinzufügt, ist es sinnvoll, das Granulat vorgängig im heissem Wasser aufzulösen. Es verteilt sich dann besser.

Unterschied zwischen freiem, gebundenem Chlor und Gesamtchlor?

Das Chlor, das Sie dem Wasser beifügen, ist das freie Chlor. Es kann Keime abtöten und ist somit sehr wichtig. Wenn es sich aber mit Verunreinigungen verbindet, entsteht gebundenes Chlor. Im Schwimmbad wird das freie Chlor gemessen.

Gesamtchlor ist aus freiem und gebundenem Chlor zusammengesetzt.

Chlor tötet Keime im Wasser ab. Es reagiert aber auch mit allem andere, was im Wasser schwimmt (Hautschuppen, Schweiss, Nasenschleim sowie Seifen- Salben, Cremes,….).

Chlor, das noch nicht mit anderen Stoffen reagiert hat, nennt man freies Chlor. Nur dieses kann Keime abtöten und es muss daher in genügender Menge vorhanden sein. Wenn es zu viele andere Stoffe im Wasser hat, verbindet sich das Chlor und wirkt nicht mehr keimtötend. 

pH-Wert

Damit das zugegebene Chlor auch richtig wirkt, ist es sehr wichtig, den pH-Wert richtig einzustellen und regelmässig zu kontrollieren.

Ideal ist ein Wert von 7 - 7.4, dafür gibt es einen speziellen pH-Test.

Diese Teststreifen messen genau die Werte zwischen 5.5 - 8 mit einem Intervall von 0.5.

Wert zu niedrig

- das Wasser ist zu aggressiv und greift die Metalle an (Korrosion).

Wert zu hoch

- das Chlor ist weniger wirksam, die Flockung verschlechtert sich.

Algen im Pool

Wenn das Wasser klar ist, aber eine grüne Schicht auf dem Boden liegt, dann sind es vermutlich Algen.

Damit keine Algen entstehen, sollte

  • der pH-Wert immr zwischen 7 - 7.4 liegen
  • der Filter regelmässig gewechselt und gesäubert werden
  • die Pumpe richtig funktionieren und für die Menge des Wasser geeignet sein (viele mitgelieferte Pumpen von günstigen Schwimmbecken arbeiten zu langsam).
  • Sie können vorbeugend auch ein Algizid hinzufügen.
  • Da Algen sich von Phosphaten im Wasser ernähren, macht es Sinn auch diesen Wert regelmässig zu kontrollieren.

Wenn man Algen im Pool hat, ist es nicht einfach, diese zu entfernen, aber möglich:

  1. Messen Sie zuerst, die Werte des Wassers (Chlor, pH-Wert)
  2. Danach sollte man die Wände und den Boden mit einer Bürste abreiben, damit die Algenschicht sich auflöst.
  3. Einen Algenvernichter verwenden und diesen bis zum nächsten Tag wirken lassen.
  4. Die Pumpe anstellen und eine Stosschlorung machen.
  5. Dabei ist es wichtig, den Filter immer wieder zu reinigen und den Boden abzusaugen.
  6. Wenn das Wasser wieder sauber ist, kann man die Werte messen und entsprechend einstellen.

Poolpflege

Die wichtigsten Werte, die man messen sollte, sind:

  • pH-Wert: dieser sollte zwischen 7.0 - 7.4 liegen

  • Chlor- oder Brom-Gehalt: für Chlor 0.6 - 1.0 mgl
    für Brom 1.0 - 2.0 mgl

zu empfehlen sind zudem die Messungen von:

  • Bakterien / Alkalinität / Karbonathärte

Auch Sie können mit einem einfachen Selbsttest die Qualität Ihres Schwimmbeckens oder Spa testen. Der Bakterien-Test für den Pool & Spa-Bereich erkennt Pseudomonas, E. Coli, Aeromonas Spezien, Shigella, Enterobacter, Klebsiella und verschiedene coliforme und nicht-coliforme Bakterien.

Sie können diesen Test hier bestellen. Wir verrechnen keine Versandkosten (Schweiz + Europa).

Blick hat mit Tests von Selfcontrol Schweizer Badis getestet

Sonne, Wärme und viele Besucher erhöhen das Risiko von Bakterien in den Schwimmbädern. Die Schweizer Tageszeitung der Blick machte Tests in 9 Freibädern und in jedem dritten fanden sich Fäkalbakterien wie Pseudomonas oder E. coli.

Gemäss Günter Wolf, Chemiker und Experte für Wasserhygiene, sind die Kontrollen streng und die Badewasserqualität im Allgemeinen in der Schweiz gut. Das Wasser werde dreimal pro Tag auf Chlorgehalt, ph-Wert und Bakterien getestet, damit rasch gehandelt werden kann. Schuld seien meistens nicht die Badibetreiber, sondern die Gäste, die es mit der Hygiene nicht so genau nehmen.

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