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Kalk im Leitungswasser - Kalk im Trinkwasser

Je nach Gestein enthält das Wasser im Untergrund und somit auch das Leitungswasser mehr oder weniger Kalk. In Gebieten mit Kalkgesteinen und Sandgesteinen, bzw. Gesteinen, die vorwiegend Calciumcarbonat enthalten, ist das Wasser härter. Dagegen ergeben Regionen mit Granit, Basalt, Schiefer und Gneis weicheres Wasser.

Nach der Messung des Wasserhärtegrades, wissen Sie, ob Ihr Leitungswasser hart oder weich ist. Wenn Sie nicht sicher sind, welcher Härtegrad zu welcher Stufe gehört, hilft Ihnen die Tabelle unter Defintion.

Weiches Wasser

  • Bei Erhitzung des Wassers ist weiches Wasser besser, denn es bildet sich keinen Kalk in den Geräten.
  • Pflanzen bevorzugen weiches, Zimmer temperiertes Wasser, welches wenige Salze enthält. Zu viele Salze führen zu einem höheren pH-Wert und die meisten Pflanzen benötigen einen pH-Wert zwischen 5.5 - 6.5.
    Da Regenwasser, im Normalfall keinen Kalk enthält, ist es ideal fürs Giessen.
  • In Kontakt mit Seife, bzw. Waschmittel schäumt weiches Wasser viel schneller. Man sollte deshalb weniger Seife/Waschmittel benutzen, da sonst das Mittel nicht richtig weggespült wird.

Hartes Wasser

  • Bei kalkhaltigem Wasser sollte man daran denken, alle Geräte regelmässig zu entkalken.
  • Mit hartem Wasser benötigt man mehr Seife, Waschmittel, Shampoo, um Schaum zu bilden.
  • Die Wasserhärte beeinflusst auch den Geschmack und das Aussehen von Getränken (z.B. Tee, Kaffee). Wenn Sie das Wasser mehrmals im Wasserkocher erhitzen, setzt sich der Kalk ab. Sie benötigen aber dazu mehr Energie.

Ratgeber / Tipps

Einfache Regeln beachten und die Ablagerung reduzieren

  • Bei kalkhaltigem Wasser sollte die Temperatur nicht zu hoch sein. Aus hygienischen Gründen ist es aber besser, diese nicht unter 60°C einzustellen.
  • Es ist wichtig alle Wasserhähne regelmässig zu benutzen. Bei längerem Unterbruch immer zuerst kaltes Wasser fliessen lassen und danach warmes.
  • Duschwände, Armaturen und Waschbecken nach der Benutzung trocken wischen.
  • Wenn möglich, das Wasser in den Geräten nicht stehen lassen.
  • Wie bereits oben erwähnt, ist die Waschmitteldosierung abhängig von der Wasserhärte. Wenn Sie die Wasserhärte kennen, können Sie sich, an die Dosierungen des Herstellers halten.

Geräte sollten regelmässig entkalkt werden.

Zum Entkalken gibt es auf dem Markt verschiedene Mittel, die je nach Anwendungsgebiet zu wählen sind. Zum Teil kann man aber auch Essig oder ein Essig/Wasser-Gemisch nehmen. Es ist wichtig, vorsichtig mit Essig umzugehen, da er sehr stark ist!

Man sollte - besonders bei Geräten und Maschinen- immer die Gebrauchsanweisung lesen und sich dann an die Empfehlungen des Herstellers halten.

  • Waschmaschine: Für Waschmaschinen gibt es verschiedene Spezialmittel (Tabs, Flüssigkeit). Denken Sie daran, dass verkalkte Heizstäbe mehr Energie benötigen.
  • Bügeleisen:  Wenn möglich, das Wasser nach Gebrauch ausschütten. Zum Entkalken die Gebrauchsanweisung lesen.
  • Kaffeemaschine: Empfehlung des Herstellers befolgen.
  • Geschirrspüler: Die Zugabe des Regeneriersalz genügt oft, um die Maschinen richtig zu entkalken. Bitte nach dem Auffüllen daran denken, die Maschine kurz leer laufen zu lassen, damit alle Reste am Boden entfernt werden.
  • Eierkocher und Wasserkocher können meistens mit Essig entkalkt werden. Nicht vergessen den Wasserkocher gut nachzuspülen, um den Essiggeschmack zu entfernen.
  • Wasserhahn: die Teile im Essig-Wasser oder Entkalkungsmittel einlegen. Beim Abschrauben, die Dichtungen beiseite legen, die Reihenfolge beachten, damit der Hahne danach nicht tropft.
  • Platten und Fliesen können mit verdünntem Essig behandelt werden, aber oft ist der Gebrauch von speziellen Badreinigern wegen des Geschmacks angenehmer. Auch sollte man immer zuerst auf einer kleinen Fläche testen.
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